Assets
Assets im Space, Arten, Klassifikation und Verknüpfungen als Grundlage für Risiko, Kontrollen und Nachweise
Assets sind die betrieblichen Werte eines Space: Software, Hardware, physische Objekte und Services. Sie bilden die Grundlage für Risikobewertung, Kontrollen und Nachweise und werden vollständig isoliert pro Space verwaltet.
Scope: Assets gehören zum Space (siehe Spaces) und stehen dort unter Organisation → Geschäftswerte. Sie sind ein eigener Menüpunkt neben Domains, Personen und Lieferanten.
Navigation:
- Assets im Space:
/s/{space_id}/assets
Asset-Arten
Kopexa unterscheidet vier Asset-Arten:
- Software: Anwendungen, interne Tools, SaaS, technische Services auf Software-Ebene.
- Hardware: Server, Endgeräte, Netzkomponenten und sonstige technische Geräte.
- Physisch: Standortbezogene Objekte wie Gebäude, Räume oder Zonen, mit eigenen Feldern für Standort, Etage, Raum, Adresse und Sicherheitszonen-Level.
- Service: Bereitgestellte Services und Plattformen.
Die Art legst du beim Anlegen fest. Danach lässt sie sich nicht mehr ändern, auch nicht über einen erneuten Import. Hast du dich vertan, legst du das Asset mit der richtigen Art neu an.
Über Sub-Assets lassen sich Assets hierarchisch gliedern, etwa ein Service mit den darunterliegenden Systemen.
Asset-Modell
Typische Attribute eines Assets:
- Name und Art (siehe oben) zur eindeutigen Einordnung.
- Status: Entwurf, Aktiv, Handlungsbedarf, Außer Betrieb oder Entsorgt.
- Klassifikation nach CIA: Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit, daraus abgeleitet Kritikalität und Risiko-Level.
- Verantwortlicher (Owner) für fachliche und technische Zuständigkeit.
- Datenverarbeiter und weitere Zuordnungen, wo relevant.
- Sub-Assets zur hierarchischen Strukturierung.
- Beziehungen zu Lieferanten, Risiken, Kontrollen, Dokumenten und Aufgaben.
Bei physischen Assets kommen standortbezogene Felder hinzu (Standort, Etage, Raum, Gebäude, Adresse) sowie das Sicherheitszonen-Level (Öffentlich, Kontrolliert, Gesichert, Hochsicher, Beschränkt).
Erfassen und importieren
- Einzeln anlegen direkt in der Asset-Liste.
- Import mehrerer Assets über den Bulk-Import (z. B. aus einer Bestandsliste), inklusive Rückmeldung zu fehlerhaften Zeilen.
Beziehungen zu anderen Modulen
- Risiken: Risiken werden häufig an Assets bewertet und mit Kontrollen verknüpft.
- Kataloge & Kontrollen: Kontrollen adressieren Anforderungen (ISO, DSGVO, TISAX) und referenzieren betroffene Assets.
- Dokumente & Nachweise: Policies, Verfahren und Nachweise verweisen auf betroffene Assets.
- Lieferanten: Drittsysteme und Provider, die Assets betreiben oder hosten, lassen sich verknüpfen.
- Aufgaben & Board: Abgeleitete Maßnahmen aus Asset-Bewertungen.
Abgrenzung: Personen sind kein Asset, sondern eine eigene Entität (siehe Personen). Internet-Domains werden nicht unter Assets, sondern im eigenen Menüpunkt Domains gepflegt.
Best Practices
- Assets zuerst pflegen: Saubere Asset-Daten sind Voraussetzung für wirksames Risiko- und Kontrollmanagement.
- Verantwortliche benennen: Für jedes Asset einen Owner definieren.
- Klassifikation nutzen: Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit pflegen, sie treiben Kritikalität und Priorisierung.
- Hierarchie abbilden: Zusammengehörige Systeme über Sub-Assets gruppieren.
- Rezertifizierung: Bestände, Eigentümer und Klassifikationen regelmäßig überprüfen.