Controls
Controls als Kernbaustein: Von Framework-Anforderungen über Implementierungen bis hin zu Evidences
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Control Implementations
Erfahre, wie Controls praktisch umgesetzt werden
Controls: Der strukturierte Ansatz für nachweisbare Compliance
Controls bilden das strategische Fundament jeder effektiven Compliance-Strategie. Anders als bei traditionellen GRC-Tools, die sich auf das reine Hochladen von Policy-Dokumenten beschränken, implementiert Kopexa einen systematischen Control-basierten Ansatz, der messbare Sicherheitsziele mit konkreten Umsetzungsmaßnahmen verknüpft.
Was sind Controls?
Ein Control definiert ein spezifisches Sicherheits- oder Compliance-Ziel, das erreicht werden soll. Controls beschreiben nicht das "Wie", sondern das "Was" - sie geben vor, welcher Sicherheitsstandard erfüllt werden muss, ohne die konkrete Implementierung zu diktieren.
Beispiele für Controls:
- "Zugriffsrechte werden regelmäßig überprüft"
- "Alle Systeme werden gegen Schadsoftware geschützt"
- "Sensible Daten werden verschlüsselt übertragen"
- "Backup-Verfahren werden monatlich getestet"
Controls vs. traditionelle Policy-Uploads
| Traditioneller Ansatz | Control-basierter Ansatz (Kopexa) |
|---|---|
| Statische PDF/Word-Dokumente | Strukturierte, messbare Ziele |
| Keine Verknüpfung zu Umsetzung | Direkte Verbindung zu Implementations |
| Schwer auditierbar | Automatisiert prüfbar |
| Framework-agnostisch | Multi-Framework-Mapping |
| Einmalige Uploads | Kontinuierliche Überwachung |
Framework-Integration: Ein Control, mehrere Standards
Ein Control in Kopexa kann mehrere Compliance-Frameworks gleichzeitig abdecken.
Beispiel-Control: „Regelmäßige Überprüfung von Zugangsrechten“
- ISO 27001: A.9.2.5
- SOC 2: CC6.2
- NIST CSF: PR.AC-4
- TISAX: 3.1.1
So wird Doppelarbeit reduziert und ein einheitlicher Nachweis über mehrere Frameworks hinweg möglich.
Die Control-Hierarchie in Kopexa
1. Control (Zielvorgabe)
- Definition: Was soll erreicht werden?
- Beispiel: "Alle Benutzerkonten müssen eindeutig identifizierbar sein"
2. Implementation (Umsetzungsmaßnahme)
- Definition: Wie wird das Control umgesetzt?
- Beispiel: "Active Directory-basierte Benutzerauthentifizierung mit eindeutigen Benutzernamen"
3. Evidence (Nachweis)
- Definition: Womit wird die Umsetzung belegt?
- Beispiel: "Screenshot der AD-Benutzerverwaltung + Audit-Log der letzten Zugangsüberprüfung"
Audit-Perspektive
Auditor:innen bewerten nicht nur Dokumente, sondern die Gesamtheit von Control → Implementation → Evidence.
Best Practices für Control-Management
1. Granularität optimieren
Zu granular: "Passwörter müssen mindestens 8 Zeichen haben" Optimal: "Authentifizierung erfolgt nach bewährten Sicherheitsstandards"
2. Implementation-Flexibilität gewährleisten
Controls sollten verschiedene Implementierungsansätze zulassen:
Control: "Sensible Daten werden gegen unbefugten Zugriff geschützt". Mögliche Implementations:
- Encryption-at-Rest via BitLocker
- Database-Level-Encryption
- Application-Level-Tokenisierung
- Hardware Security Modules (HSM)
3. Evidence-Anforderungen definieren
Jeder Control sollte klare Kriterien für ausreichende Evidenz haben:
- Dokumentarische Evidenz: Policies, Prozessbeschreibungen
- Technische Evidenz: Screenshots, Konfigurationsdateien, Logs
- Testimoniale Evidenz: Interviews, Bestätigungen
Integration in Ihr bestehendes GRC-Ecosystem
Controls in Kopexa sind darauf ausgelegt, nahtlos in bestehende Compliance-Landschaften zu integrieren:
API-basierte Integration
// Beispiel: Control-Status via API abrufen
const controlStatus = await kopexa.controls({
where: {
id: "AC-001",
framework: "ISO27001"
}
});
console.log(`Control ${controlStatus.name}: ${controlStatus.status}`);Reporting und Dashboards
- Executive Dashboards: High-level Control-Compliance auf einen Blick
- Operational Views: Detaillierte Implementation-Status für Teams
- Audit Reports: Automatisch generierte Compliance-Nachweise
Warum der Control-basierte Ansatz überlegen ist
Traditionelle Policy-Uploads: Die Limitierungen
- Statischer Content: Keine Verknüpfung zu aktuellen Implementierungen
- Audit-Ineffizienz: Manuelle Prüfung jedes Dokuments erforderlich
- Redundanzen: Gleiche Inhalte in verschiedenen Framework-Dokumenten
- Versionsprobleme: Inkonsistente Policy-Versionen across Frameworks
Kopexa's Control-Ansatz: Die Vorteile
- Dynamic Mapping: Ein Control bedient multiple Frameworks
- Implementation-Tracking: Direkte Verknüpfung zu Umsetzungsmaßnahmen
- Automated Evidence: Continuous Compliance-Monitoring
- Audit-Readiness: Jederzeit prüfbare Compliance-Status
Kopexa transformiert Compliance von einem dokumentenlastigen, reaktiven Prozess zu einem strukturierten, kontinuierlich überwachten System.